TEST: OPTOMA UHD65 – Leiser 4K-DLP-Projektor mit HDR

Optoma will echte Kinogefühle in die eigenen vier Wände bringen. Das Unternehmen verspricht mit dem 4K-Projektor messerscharfe Details, satte Farben und einen hohen Kontrast. Das klingt spannend. Ich habe mir den Optoma UHD65 genauer angesehen und verrate, was an diesen Werbeaussagen alles dran ist – und für wen dieser Projektor besonders geeignet ist.

Foto: Michael B. Rehdes Der Optoma UHD65 erscheint in eleganter Optik und mit handlicher Fernbedienung.

Foto: Michael B. Rehdes
Der Optoma UHD65 erscheint in eleganter Optik und mit handlicher Fernbedienung.

 

Styling und Design
Der Optoma UHD65 gehört zu einer Serie von 4K-Projektoren, die Optoma aktuell offeriert. Der silberne Zierstreifen mit Optoma-Logo verleiht dem UHD65 eine angenehme Eleganz. Die schwarz/silberne Optik ist wie geschaffen, um den 7,8 kg leichten Bildwerfer im dedizierten Heimkinoraum zu installieren – idealerweise überkopf unter der Decke. Alle Anschlusskabel werden zuverlässig von den Schnittstellen aufgenommen, die sich auf der Rückseite befinden. Auf diese Weise bleiben Front und Seiten angenehm aufgeräumt.

Foto: Michael B. Rehders Die Anschlüsse sind in die Rückseite eingelassen. Unter der Klappe auf dem glänzenden Gehäuse befinden sich die Regler, um Zoom und Lens-Shift einzustellen.

Foto: Michael B. Rehders
Die Anschlüsse sind in die Rückseite eingelassen. Unter der Klappe auf dem glänzenden Gehäuse befinden sich die Regler, um Zoom und Lens-Shift einzustellen.

 

Ausstattung und Technik
Der Optoma UHD65 ist ein Ein-Chip-DLP-Projektor mit RGBRGB-Farbrad. Die native Auflösung beträgt 2716 x 1528 Pixel – und nicht wie vom Hersteller beworben 3840 x 2160 Pixel. Dennoch kann der Optoma UHD65 die volle UHD-Auflösung entgegen nehmen und via XPR-Shift-Technologie wiedergeben. Die XPR-Shift-Technologie ist eine relativ neue Technik, mit der jeder Pixel zweimal wiedergegeben wird: Einmal unverändert und einmal um 0,5 Pixel diagonal verschoben. Der „Shift“ (engl. Verschieben) geht so schnell vonstatten, dass das gesunde menschliche Auge davon nichts mitbekommt. Der Zuschauer sieht deshalb ein einziges und vollständiges Bild.
Die Bildgröße kann mittels Zoom-Regler eingestellt werden, der sich unter einer Klappe auf dem Gehäuse befindet. Direkt daneben ist der Lens-Shift. Mir gefällt diese Art der Installation sehr gut, weil die Oberfläche des Projektors durch die Klappe homogen erscheint. Im Betrieb sind daher keine „Vertiefung“ oder Stellregler sichtbar.
Das Zoom ist mit dem Faktor 1,6 und der Lens-Shift mit +15% vertikal groß genug, um eine angenehme Flexibilität bei der Aufstellung zu gewährleisten. Für zwei Meter Bildbreite kann der UHD65 von 2,78 – 4,44 Meter von der Leinwand entfernt aufgestellt werden. Sehr gut!
Die Lichtleistung beziffert der Hersteller mit 2200 Lumen, die vom Testgerät nur ganz knapp verfehlt werden.
Bis zu 15.000 Stunden soll die Lampe halten im Dynamic-Modus. Für den niedrigen Lampenmodus werden 10.000 Stunden und für den hohen Modus 4000 Stunden beziffert. Wer jeden Tag einen zwei-Stunden-Film schaut, kann den Projektor im Eco-Modus satte 13 Jahre verwenden.
Die Zwischenbildberechnung funktioniert tadellos. Sie ermöglicht vor allem eine schärfere Bewegungsdarstellung. Besonders Spielfilme mit 24 Hz profitieren davon, weil das 3:2-Pulldownruckeln weitgehend beseitigt wird.
3D wird leider nicht unterstützt.
Das Highlight ist aber zweifelsfrei die HDR-Fähigkeit. Spielfilme von der 4K-Blu-ray werden automatisch erkannt und wiedergegeben. Dabei unterschlägt der Optoma keinerlei Details von 0.000 – 1000 Nits. Sehr gut!

Foto: Michael B. Rehders Die handliche Fernbedienung ist beleuchtet. Dadurch ist es selbst im dunklen Kinoraum möglich, sicher und zügig durch das On-Screen-Menü zu navigieren.

Foto: Michael B. Rehders
Die handliche Fernbedienung ist beleuchtet. Dadurch ist es selbst im dunklen Kinoraum möglich, sicher und zügig durch das On-Screen-Menü zu navigieren.

 

Das Bildmenü ist gewohnt übersichtlich gestaltet, so dass auch Laien mit den Einstellungen klarkommen sollten. Für Enthusiasten und Profis gibt es noch tiefergehende Korrekturmöglichkeiten, bis hin zum passwortgeschützten isf-Menü.

Das Bildmenü ist gewohnt übersichtlich gestaltet, so dass auch Laien mit den Einstellungen klarkommen sollten. Für Enthusiasten und Profis gibt es noch tiefergehende Korrekturmöglichkeiten, bis hin zum passwortgeschützten isf-Menü.

 

Das vollständige Sechs-Achsen-Farbmanagement funktioniert tadellos, so dass das Gamut schnell korrigiert werden kann.

Das vollständige Sechs-Achsen-Farbmanagement funktioniert tadellos, so dass das Gamut schnell korrigiert werden kann.

Messungen
Im Bildmodus „Hell“ erzielt der Optoma UHD65 ordentliche 2016 Lumen. Damit wird die Herstellerangabe von 2200 Lumen nur knapp verfehlt. Allerdings erscheint das Bild zu grün. Für Projektionen unter suboptimalen Bedingungen oder wenn Lichtleistung vor Farbpräzision geht, kann dieser Bildmodus mal ausprobiert werden. Beispielsweise ist das der Fall in beleuchteten Präsentationsräumen oder am Abend, wenn im Garten die Fußball-WM mit Freunden geschaut werden soll.
Besser eignet sich allerdings der Bildmodus „Benutzer“. Kalibriert auf 6500 Kelvin (D65) bleibt eine Lichtausbeute von 912 Lumen. Diese reichen aus, um Bildbreiten bis 3,30 Meter strahlend hell zu befeuern.
Der Kontrast beträgt hierbei stark verbesserungswürdige 627:1 (On/Off) und gute 391:1 (ANSI). Der Schwarzwert beträgt demzufolge 1,45 Lumen.
Werden „Dynamic Black“ aktiviert und „Brilliant Color“ hinzu geschaltet, steigt der dynamische Kontrast auf 2261:1, so dass das Schwarz mit 0,4 Lumen sichtbar dunkler erscheint.

Farbraum: Das schwarze Dreieck zeigt die Soll-Koordinaten, das weiße Dreieck die gemessenen Werte. Links ist der Farbraum ab Werk abgebildet. Dieser liegt nur geringfügig neben der Vorgabe. Rechts ist der Farbraum nach einer schnellen Korrektur zu sehen. Hier treffen die Primär- und Sekundärfarben ihre Vorgaben fast punktegenau.

Farbraum: Das schwarze Dreieck zeigt die Soll-Koordinaten, das weiße Dreieck die gemessenen Werte. Links ist der Farbraum ab Werk abgebildet. Dieser liegt nur geringfügig neben der Vorgabe. Rechts ist der Farbraum nach einer schnellen Korrektur zu sehen. Hier treffen die Primär- und Sekundärfarben ihre Vorgaben fast punktegenau.

 

Optoma UHD65 - Screenshot Farbraum - links ab Werk im Bildmodus HDR - Messung - Farbraum - Foto Michael B. Rehders

HDR-Farbraum: Für hochauflösende Spielfilme steht der HDR-Bildmodus zur Verfügung. Diese so genannten 4K-Filme nutzen ein deutlich erweitertes Farbspektrum (schwarzes Dreieck), um buntere und natürlichere Farben zu reproduzieren. Der Optoma UHD65 deckt dieses Farbspektrum nicht komplett ab (weißes Dreieck). Während vorrangig rote und grüne Bildinhalte ein wenig „blasser“ erscheinen, werden jedoch blaue Elemente originalgetreu dargestellt.

 

Gamma: Die weiße Linie zeigt die Vorgabe vom Gamma 2.2. Die gelbe Linie zeigt die Messwerte des Testgerätes. Sowohl in der Werkseinstellung als auch korrigiert weicht das Demomodell deutlich vom angestrebten Soll ab.

Gamma: Die weiße Linie zeigt die Vorgabe vom Gamma 2.2. Die gelbe Linie zeigt die Messwerte des Testgerätes. Sowohl in der Werkseinstellung als auch korrigiert weicht das Demomodell deutlich vom angestrebten Soll ab.

 

Bereits in der Werkseinstellung (Tabelle links) ist der Farbtemperaturverlauf bis 80 % im grünen Bereich. Darüber schlagen Rot und Blau aus. Nach der Kalibrierung sieht das Bild schon deutlich besser aus. Perfektion über alle Graustufen erlaubt das Testgerät leider nicht, weil 80 und 90 IRE nicht in den Griff zu bekommen sind. Die Folge sind leichte Verfärbungen in hellen Bildbereichen. Das RGB-Niveau trifft bei 100 IRE (Weiß) seine Vorgaben sehr gut. Die Farbtemperatur ist mit 6514 Kelvin (D65) annähernd optimal.

Graustufenverlauf: Bereits in der Werkseinstellung (Tabelle links) ist der Farbtemperaturverlauf bis 80 % im grünen Bereich. Darüber schlagen Rot und Blau aus. Nach der Kalibrierung sieht das Bild schon deutlich besser aus. Perfektion über alle Graustufen erlaubt das Testgerät leider nicht, weil 80 und 90 IRE nicht in den Griff zu bekommen sind. Die Folge sind leichte Verfärbungen in hellen Bildbereichen. Das RGB-Niveau trifft bei 100 IRE (Weiß) seine Vorgaben sehr gut. Die Farbtemperatur ist mit 6514 Kelvin (D65) annähernd optimal.

 

Bereits in der Werkseinstellung (Tabelle links) ist der Farbtemperaturverlauf bis 80 % im grünen Bereich. Darüber schlagen Rot und Blau aus. Nach der Kalibrierung sieht das Bild schon deutlich besser aus. Perfektion über alle Graustufen erlaubt das Testgerät leider nicht, weil 80 und 90 IRE nicht in den Griff zu bekommen sind. Die Folge sind leichte Verfärbungen in hellen Bildbereichen. Das RGB-Niveau trifft bei 100 IRE (Weiß) seine Vorgaben sehr gut. Die Farbtemperatur ist mit 6514 Kelvin (D65) annähernd optimal.

Der Screenshot der Grautreppe zeigt die Verfärbungen in den hellen Bereichen, während die dunklen Graustufen absolut farbneutral sind. Laut Optoma soll dieser Farbdrift mit der aktuellen Software behoben sein.

 

 

Einstellungstipps:
Wer über kein Messequipment verfügt oder eine gute Grundeinstellungen anstrebt, um später den Projektor optimal zu kalibrieren, dem empfehle ich folgende Einstellungen am Optoma UHD65:
Bildmodus: Benutzer
Farbraum: HDTV
Gamma: Film
Dynamic Black: Ein
Brilliant Color: 1
Ultra Detail: 1 – 2

Der Anzeigemodus „Benutzer“ bietet sich an, um das letzte Quäntchen Qualität heraus zu quetschen.

Der Anzeigemodus „Benutzer“ bietet sich an, um das letzte Quäntchen Qualität heraus zu quetschen.

 

Bildeindrücke
Bereits die obligatorisch zugespielten Testbilder offenbaren eine fantastische Detailschärfe. Bis zum Rand sind die Aufnahmen knackscharf. Die auf Testbildern durchaus noch sichtbare leichte Helligkeitsabnahme spielt in der Praxis allerdings keine Rolle. Selbst die hellen Schnee-Szenen in „The Heightfull Eight“ von Quentin Tarantino erscheinen durchweg homogen. Leider sind hier nun aber leichte Verfärbungen in Richtung Rot/Blau zu erkennen, die ihre Ursache in den oben beschriebenem Graustufenverlauf haben. Ein minimales Ruckeln schmälert den insgesamt guten Bildeindruck obendrein. So fährt die Kutsche nicht durch die schneebedeckte Landschaft, sondern ruckelt leicht, aufgrund des 3:2-Pulldowns. Spielfilme mit 24 Hz werden nämlich in 60 Hz umgerechnet. Wenn die Zwischenbildberechnung (PureMotion) hinzu geschaltet wird, wird das Ruckeln sehr stark reduziert und die Bewegungen erscheinen angenehm flüssig und vor allem sehr scharf.

Foto: Michael B. Rehders In der Ausschnittsvergrößerung meiner Rom-Panoramaaufnahme ist gut zu sehen, wie präzise einzelne Personen vor dem Kolosseum abgebildet sind. Auch die einzelnen Steine des rotbraunen Gebäudes im Hintergrund sind fein differenziert. Der Optoma UHD65 zeigt dieses Bildwerk in UHD-Auflösung deutlich detailreicher als dasselbe Foto in Full-HD-Auflösung. Die XPR-Technologie funktioniert also einwandfrei.

Foto: Michael B. Rehders
In der Ausschnittsvergrößerung meiner Rom-Panoramaaufnahme ist gut zu sehen, wie präzise einzelne Personen vor dem Kolosseum abgebildet sind. Auch die einzelnen Steine des rotbraunen Gebäudes im Hintergrund sind fein differenziert. Der Optoma UHD65 zeigt dieses Bildwerk in UHD-Auflösung deutlich detailreicher als dasselbe Foto in Full-HD-Auflösung. Die XPR-Technologie funktioniert also einwandfrei.

 

Begeistert bin ich auch von der Projektion meines Hamburg-Panoramas, das ich aus der 21. Etage des Hanseatic Trade Centers geschossen habe. In der 5 % großen Ausschnittsvergrößerung (siehe Foto) ist auffällig, wie präzise der Schriftzug „STADTRUNDFAHRT“ auf dem roten Doppeldecker reproduziert wird. Auch die orangenen U-Bahntüren erscheinen originalgetreu. Der Asphalt ist farbneutral. Hier fallen die Graustufenverfärbungen nicht auf.

Foto: Michael B. Rehders – Begeistert bin ich auch von der Projektion meines Hamburg-Panoramas, das ich aus der 21. Etage des Hanseatic Trade Centers geschossen habe. In der 5 % großen Ausschnittsvergrößerung (siehe Foto) ist auffällig, wie präzise der Schriftzug „STADTRUNDFAHRT“ auf dem roten Doppeldecker reproduziert wird. Auch die orangenen U-Bahntüren erscheinen originalgetreu. Der Asphalt ist farbneutral, ein Farbdrift ist hier nicht zu sehen.

 

HDR:
Der Optoma UHD65 spielt „Alien: Covenant“ von der 4K-Blu-ray automatisch in HDR ab. Aufgrund des suboptimalen Schwarzwertes erscheint der Weltraum ein wenig aufgehellt. Die Aufbauten auf dem Raumschiff Covenant sind hingegen allesamt zu sehen. Die roten Tanks erscheinen originalgetreu, die goldenen Sonnensegel natürlich, allerdings nicht so brillant wie bei Projektoren, die den DCI-P3-Farbraum vollständig darzustellen vermögen. Die Spitzlichter der Sterne funkeln angenehm hell. Auf dem Planeten, von dem die Besatzung einen Notruf erhalten hat, sehen die Wolkenstrukturen natürlich aus. Sträucher und Bäume werden knackscharf abgebildet. Selbst die mikroskopisch kleinen Partikel auf dem Boden, die aufgewirbelt werden und ins Ohr eines der Forscher gelangen, sind detailliert zu sehen. In der Summe bin ich ausgesprochen positiv überrascht, wie gut HDR von Optoma implementiert worden ist. Bravo!

Im Anzeigemodus „HDR“ nutzt der Optoma UHD65 den erweiterten Farbraum. Da dieser nur etwas größer ausfällt als der Standard REC.709, sind die Farben nicht so satt wie sie eigentlich sein könnten, wenn der DCI-P3-Standard eingehalten werden würde. Aufgrund der vorzüglichen Schärfe gibt es in gutem UHD-Material viele Details zu entdecken, welche im Filmen mit Full-HD-Auflösung nicht mehr vorhanden sind.

Im Anzeigemodus „HDR“ nutzt der Optoma UHD65 den erweiterten Farbraum. Da dieser nur etwas größer ausfällt als der Standard REC.709, sind die Farben nicht so satt wie sie eigentlich sein könnten, wenn der DCI-P3-Standard eingehalten werden würde. Aufgrund der vorzüglichen Schärfe gibt es in gutem UHD-Material viele Details zu entdecken, welche im Filmen mit Full-HD-Auflösung nicht mehr vorhanden sind.

 

Fußball
Sportsendungen mit 50 Hz stellt der Optoma UHD65 angenehm flüssig dar. Diesbezüglich gibt es aber mal so gar nichts zu kritteln. Die Spieler laufen über den Platz, spielen sich den Ball zu, selbst Kameraschwenks sind ruckelfrei. Damit kann die Fußball WM via DVB-T2 in Full-HD-Auflösung kommen. Der so genannte Regenbogen-Effekt ist auf einem angenehm niedrigen Niveau. Zudem finde ich den Projektor angenehm leise mit < 30 dB im hohen Lampenmodus und rund 25 dB im Eco-Modus.

Foto: Michael B. Rehders Mit dem silberne Zierstreifen und Optoma-Logo sieht das schwarze Gehäuse wirklich ansprechend aus.

Foto: Michael B. Rehders
Mit dem silberne Zierstreifen und Optoma-Logo sieht das schwarze Gehäuse wirklich ansprechend aus.

 

Fazit
Der Optoma UHD65 ist ein 4K-Projektor mit schickem Design. Dank des schwarzen Gehäuses empfiehlt sich dieser Ein-Chip-DLP-Projektor förmlich fürs dunkle Heimkino. Der großzügige Zoom und der kleine Lens-Shift gestalten die finale Bildausrichtung auf der Leinwand angenehm einfach. Während Schwarzwert und (On/Off)-Kontrast durchaus noch verbesserungswürdig sind, besticht der UHD65 mit seiner fantastischen Detaildarstellung und sehr guten Schärfe. Die Primär- und Sekundärfarben gelingen hervorragend nach REC.709-Standard. In der Summe ist der Optoma UHD65 wie geschaffen, um hochaufgelöste Spielfilme und spannende Sportsendungen zu Hause zu erleben – und dabei ist der Projektor auch noch angenehm leise.

Pro & Kontra
+ sehr gute Schärfe
+ sehr gute Detailauflösung von Filmen und Fotos in UHD-Auflösung
+ leise
+ natürliche Farben im Bildmodus „Benutzer“
+ großer Zoombereich für einen DLP-Projektor
+ HDR-fähig
+ 4K-fähig
+ PureMotion Zwischenbildberechnung
– kein 3D
– leichte Verfärbungen von hellen Bildinhalten(*)
– suboptimaler Gamma/Graustufenverlauf
– verbesserungswürdiger On/Off-Kontrast und Schwarzwert
– 24 Hz Filme ruckeln leicht

Messwerte und technische Daten
Modell: Optoma UHD65
Helligkeit: 2016 Lumen (Bildmodus „Hell“)
Helligkeit: 912 Lumen (D65)
Kontrast (On/Off): 627:1 (nativ) / 2261:1 (dynamisch)
Kontrast (ANSI): 391:1
Schwarzwert: 1,45 Lumen (D65) / 0,40 Lumen (dynamisch)
Technik: Ein-Chip-DLP
Auflösung: 2716 x 1528 Pixel (nativ) / 3840 x 2160 Pixel mit XPR-Technologie
Zoom: 1,6-fach manuell
Fokus, Zoom, Lens-Shift: ja, händisch
3D: nein
Gewicht: 7,8 kg
Maße (B x H x T): 498 x 141 x 331mm
Lampe: UHP
Lampenleistung: 240 Watt
Besonderheiten: 4K-fähig, kaum sichtbare Pixelstruktur
Garantie: 3 Jahre
Preis: 3299,- Euro (UVP)

* Nachtrag, 22.01.18 – Laut Optoma soll der Farbdrift mit der aktuellen Firmware-Version nicht mehr vorhanden sein.

Test, Text und Fotos: Michael B. Rehders

Schreibe einen Kommentar