BREAKING NEWS: JVC präsentiert im September drei neue 4K-Heimkino-Projektoren mit Laserlichttechnologie

Die Nachfolger kommen: Nach drei Jahren ist es endlich soweit. JVC plant, im September neue Heimkino-Projektoren vorzustellen. Hierbei handelt es sich um Modelle mit neuester Laserlichttechnologie. Obendrein wird die Lichtausbeute deutlich gesteigert gegenüber den DLA-N-Serie.

Foto: Michael B. Rehders – JVC DLA-N7
Das Gehäuse ist modular aufgebaut, um neben UHP auch Laserlicht-Technologien zu implementieren.


Paukenschlag bei JVC: Die bewährte JVC DLA-N-Serie bekommt drei Nachfolger(*) – und was für welche!

Seit Wochen schon machen Gerüchte die Runde, dass JVC noch in diesem Jahr die Nachfolger der JVC DLA-N-Serie vorstellen wird. Händler verkaufen aktuell ihre Vorführgeräte zu attraktiven Preisen.
Wie ich jetzt aus gut unterrichteten Kreisen erfahren habe, sollen im September drei neue Heimkino-Projektoren von JVC präsentiert werden.
Hierbei handelt es sich um Nachfolger für den JVC DLA-Z1 und die DLA-N-Serie.

Grafik: JVC – BLU-Ecent Laserlicht-Technologie
Die BLU-Ecent-Technologie besitzt ein reflektierendes Phosphorrad und kein transmissives, wie es von anderen Hersteller verwendet wird.

BLU-ECENT LASERLICHT

Die spektakulärste Neuerung ist zweifelsfrei die Laserlicht-Technologie BLU-Ecent, die JVC bereits vor Jahren in den Pro-Modellen implementiert hat. Diese ziehen jetzt auch in die Gehäuse der JVC DLA-N-Serie ein. Die Projektoren wurden vor drei Jahren so designt, dass sie sowohl herkömmliche UHP-Lampen aufnehmen, als auch andere Lichttechnologien wie Laser und LED unterstützen. Ermöglichen tut das der modulare Aufbau.

BLU-Ecent ähnelt den bislang verwendeten UHP-Lampen der N-Serie, außer dass weißes Licht von einer Lampe erzeugt wird. Stattdessen kommen blaue Laserdioden im Projektor zum Einsatz. Das blaue Licht wird eingefangen und durch ein teilreflektierendes Filter geleitet. Dieses Filter reflektiert einen Teil des blauen Lichts unverändert, um das blaue D-ILA-Panel zu beleuchten. Das übrige Licht geht vom Filter zum Phosphor-Element (siehe obige Grafik). Aus dem gelben Licht wird Rot und Grün emittiert.


Die Lichtausbeute wird nach meinen aktuellen Informationen wie folgt beziffert:
– 2.000 Lumen für das 4K-Laser-Einsteiger-Modell
– 2.500 Lumen für das mittlere 4K-Laser-Modell
– 3.000 Lumen für das Laser-Topmodell

Das bedeutet eine deutliche Steigerung der Lichtausbeute gegenüber der N-Serie. Mehr soll aus technischen Gründen aktuell nicht möglich sein, weil darüber hinaus die Kühlung offenbar nicht gewährt werden kann. Dafür bedarf es wohl deutlich größere Gehäuse, damit die D-ILA Chips keinen Schaden nehmen.

Der Vorteil der BLU-Ecent Laserlicht-Technologie ist seine Langlebigkeit. Bis zu 30.000 Stunden beträgt die Lebensdauer. Um diese Lebensdauer in der Praxis mal zu veranschaulichen. Das sind bei fünf Stunden Filmspaß pro Tag über 16 Jahre.
Damit gehört der teure Lampentausch endgültig der Vergangenheit an.

Ein weiterer Vorteil der BLU-Ecent-Lasertechnologie ist, dass kein so genanntes Laser-Speckle erzeugt wird. Hierbei handelt es sich um Effekte, die wie Bildrauschen aussehen. Überdies soll der Farbraum P3 innerhalb des Rec.2020 Farbspektrums vollumfänglich abgedeckt werden.

Umfangreiche Ausstattung

Die neue Serie besitzt drei D-ILA-Chips mit einer nativen Auflösung von 4.096 x 2.160 Pixel. Zum Einsatz kommen Vollglas-Objektive, damit die hohe Auflösung auch vollständig auf der Leinwand abgebildet wird.
Frame Adapt HDR und Theater Optimizer für das Dynamische Tone Mapping sind ebenfalls implementiert. Die Zwischenbildberechnung wurde noch weiter verbessert. HDMI 2.1 ist angedacht, kann ich an dieser Stelle aber nicht verbindlich zusagen, da es wohl immer noch Probleme mit der Chipherstellung gibt, aufgrund der weltweiten Corona-Pandemie.
Motorzoom, -Fokus, -Lens-Shift, 3D und High Dynamic Range (HDR) vervollständigen das Ausstattungspaket.

Preise und Verfügbarkeit

Genannt werden 25.000 Euro für das Topmodell, 15.000 Euro für das mittlere und 10.000 Euro für das 4K/Laser-Einstiegsmodell.
Noch nicht bestätigt ist die Fortführung eines DLA-N-Serienmodells. Da JVC sicherlich nicht die Preisrange unter 10.000 Euro aufgeben wird, gehe ich davon aus, dass der DLA-N7 die neue Einstiegsklasse bilden wird und um 5.000 bis 6.000 Euro kosten wird.
Lassen wir uns hier überraschen.

Text und Fotos (2): Michael B. Rehders
Grafik: JVC (1)

*Diese Informationen wurden von JVC weder bestätigt noch dementiert.
Sollten sich anderslautende Informationen oder Eigenschaften ergeben, werde ich diese im Artikel entsprechend aktualisieren.

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