WORKSHOP: AKADEMIE FÜR FOTOGRAFIE

Die Studenten der Akademie für Fotografie in Hamburg erfuhren von Michael B. Rehders, was es mit Farbmanagement auf sich hat – und wie die Tücken des MacBook Pro umschifft werden bei der Kalibrierung.

In der Akademie für Fotografie war ich als Gastdozent.
Foto: Michael B. Rehders

Heute war es soweit: Von 10.00 – 15.30 Uhr ging es für die Studenten der Akademie für Fotografie in Hamburg um Farbtreue. Was ist ein Farbraum, wie wird dieser zielgerichtet eingesetzt, was ist der Unterschied zwischen Hardware- und Softwarekalibrierung und was passiert, wenn sich jemand im digitalen Workflow nicht an die Standards hält? Darüber hinaus zeigte Michael B. Rehders während des Workshops, wie leicht eine Kalibrierung mit dem neuen Spyder Pro von Datacolor ist. Außerdem kam der brandneue BenQ PD2770U zum Einsatz; ein 27 Zoll großer 4K-Monitor für Designer, der vor Auslieferung vom Hersteller individuell kalibriert wird – und zusätzlich über einen eingebauten Messsensor verfügt.

BenQ PD2770U mit der Vortrags-Präsentation in der Akademie für Fotografie.
Foto: Michael B. Rehders

Besonderheit: MacBook Pro

Nach der Mittagspause konnten die Studenten ihre Monitore und Notebooks unter Anleitung kalibrieren. Besonders wissenswert ist dabei, dass Datacolor beim neuen MacBook Pro auf eine bestehende Kalibrierung aufsetzt, weil Apple aktuell bei der Konfiguration keine selbst geschriebenen Profile mehr zulässt, welche die Werkseinstellungen grundsätzlich verändern.

Datacolor gibt Hinweise für die Vorgehensweise auf der eigenen Website. Schließlich sollen auch MacBook-Pro-User präzise Farben nutzen können.

Im Anschluss zeigte Harald Petersen, wie Druckprofile korrekt eingebunden werden, und wie aus Photoshop heraus gedruckt wird. Das Ziel: Das Druckergebnis soll exakt dem entsprechen, was der User auf seinem Monitor sieht.

Die Zeit bis 15.30 Uhr verging wie im Flug. Michael B. Rehders sagt: „Die Teilnehmer waren super engagiert und wissbegierig. Ich freue mich schon jetzt darauf, auch den Studierenden im neuen Semester zu zeigen, wie leicht Farbmanagement funktioniert. Auch dann gibt es wieder die bewährte 4-Punkte-Liste, in der steht, wie Kamera und Monitore eingestellt werden, damit die wertvollen Bildwerke im Internet und auf Printprodukten identisch aussehen.“

Datacolor Spyder Pro.
Die Software von Datacolor ist praktisch selbsterklärend und hat die gängigen Werte bereits voreingestellt. Darüber hinaus führt das Programm den Nutzer Schritt für Schritt durch die Kalibrierung und Profilierung.
Foto: Michael B. Rehders

Text und Fotos: Michael B. Rehders

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